Das war die Maker Faire 2013 in Hannover

makerfaire-logoIm August reisten wir zur Maker Faire nach Hannover. Angekommen am Freitag Morgen, waren wir sogleich von der kleinen aber feinen Stadt Hannover begeistert. Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch die Fußgängerzone sind wir am Maschseefest hängengeblieben. Durch Zufall kamen wir auch am silbrig-glänzenden Nintendo-Bus vorbei, wo wir uns sofort ans Rüben-tauschen unserer Animal Crossing:New Leaf Avatare machten. Den Nintendo 3DS hatten wir natürlich als Schrittzähler immer mit dabei. Aber dazu später noch mehr.

Zur Stärkung gab es am Seefest einige deutsche Köstlichkeiten, Bier, und leider sehr überteuerte Aperol Spritzer. Nachdem die Müdigkeit eingesetzt hatte, was bei rund 18.000 Schritten absehbar war, brachte uns eine Rikscha zurück ins Central-Hotel Kaiserhof.

Am nächsten Vormittag sind wir gegen 11 Uhr auf der Maker Faire eingetrudelt.



Die Halle in der hauptsächlich 3D-Drucker aller Art gezeigt worden sind, haben wir zwecks Hitze und tropisch anmutender Luftfeuchtigkeit vorerst vermieden und sind gleich raus in Freie.

Dort bestaunten wir selbstgebaute Luftkissengefährte – denen zwar an Steuerung fehlte, aber die einen äusserst lautstarken Antrieb hatten; Quardkopter mit Spiegelreflexkameras, die blitzartig in der Luft waren; CB-Funker und durch Roboter musizierende Künstler. Dann gab es noch Stände an denen das Löten durch Kleinprojekte – wie den “Fühler-Roboter” ausprobiert werden konnte.

Es wurde auch einiges zum Direktverkauf angeboten. Ein Stand war eigens für die Damenwelt aufgebaut. Dort gab es selbstgemachten Schmuck mit Anhängern, und Ohrringen, bei denen jeweils ein Ausschnitt einer historischen Weltkarte zu sehen war. Somit war quasi jedes Teil ein hübsches Unikat. Zudem gab es bunten Schmuck aus einer Art Plexiglas, die mit einem Lasercutter zugeschnitten waren, und sehr feine Details enthielten.

Besonders beeindruckend war ein kleiner Hai (Roboter) (rund 50cm lang), der einen sehr detailgetreu bedruckten Silikonmantel besaß. Im Teich des Congress Centers, wurde dieser per Fernsteuerung zum Tauchen und Schwimmen bewegt, sodass es einem fast schaurig zumute wurde, wenn nur mehr die kleine Haiflosse im Wasser sichtbar war, die sich in bekannter Pose hin und her bewegte.


Das Publikum war sehr durchmischt, von groß bis klein waren neben vielen “Geeks” auch einige Familien mit Kleinkindern unterwegs, die wohl Anreize für die nächste Bastelstunde suchten.

Danach ging es in die Halle. Neben den vielen, vielen 3D-Druckern aller Art, gab es LED Projekte, DIY Workshops, einen Plüsch-Affen, dessen Steuerung man selbst mit Hilfe von Kinect übernehmen konnte, und noch einiges mehr.

Ebenfalls hatten sich in der Halle einige Hackerspaces und Bastler Gruppen aus der Umgebung vorgestellt.

Die Maker Faire in Hannover bot von der Auswahl genau das was wir erwartet hatten, jedoch könnte von jedem (ausser 3D-Drucker) etwas mehr da sein, da es bestimmt mehr von uns da draussen gibt als wir war haben wollen.

M+R

Hier sind ein paar Fotos. Mehr gibt es beim Raspberry Pi Kamera Bericht.

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